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Jean Charoſt mit gnädigem Lächeln anſah.„Führt ſie zurück, de Brecy, wenn Ihr ſie finden könnt, was ich nicht bezweifle; und wenn Ihr ihre Hand Jemand anders als Euch ſelber gebt, ſo ſoll er unſere Gunſt um Euretwillen haben. Wenn Ihr ſie ſelber heirathet, wollen wir bei der Hochzeit tanzen, da wir ſehen, daß Ihr Euch mit Geduld und Gehorſam einem Urtheile unterworfen, welches wir ſtrenge ausgeſprochen und ſtrenge gegen Euch ausgeführt, um unſerem ganzen Hofe und unſeren Unterthanen zu zeigen, daß es ſelbſt denen, die wir am höchſten achten und die uns am beſten gedient haben, nicht geſtattet ſein kann, ſich un⸗ ſerem ausgeſprochenen Willen zu widerſetzen. Eure Verbannung von unſerem Hofe iſt aufgehoben und wir erwarten nicht nur Eure Gegenwart, ſondern auch Eure Dienſte; denn verheirathet oder nicht, kann die Sache Frankreichs kein gutes Schwert entbehren.“ Er ſprach gnädig und heiter; dann ſah er ſich lächelnd um und ſagte: „Iſt hier keine weiſe und mitleidige Perſon, die uns einige Nachricht geben kann, wo unſer ſchöner Flüchtling ſich befindet?“ „Auf meinem Schloſſe St. Florent,“ ſagte der alte Graf, der wieder mit allen Zeichen des Alters und der Hinfälligkeit daſtand;„und dort wird de Breey ſie morgen finden. Er mag ſie nehmen und ihre Erbſchaft auch; denn ich kehre in mein lebendiges Agnes Sorel. IV. 14


