Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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die Citadelte dieſes Ortes warf, um ſie für Eure Majeſtät zu vertheidigen.“

„Still! ſtill!“ rief der König, nahm ein Papier, reichte es de Brecy hin und ſagte:„Habt Ihr dieſes Papier unterzeichnet, Herr?“

„Nein, Sire,“ verſetzte de Brecy.„Ich ſah es nie vorher.“

„Weſſen Handſchrift iſt es denn?“ rief der König.

„Die meine,“ verſetzte die Stimme eines Greiſes in ſehr altmodiſcher Kleidung, der einen Schritt hin⸗ ter Agnes Sorel ſtand.„Ich unterzeichnete jenes Papier von Rechtswegen.“

Und mit mattem Schritte vortretend, ſtellte er ſich dem Könige gegenüber.

„Und wer ſeid Ihr, ehrwürdiger Herr?“ fragte Karl, ihn mit großer Ueberraſchung anſehend.

„Der Mann, deſſen Name dort geſchrieben ſteht,“ verſetzte der Fremde,„Wilhelm, Graf von St. Florent, der einzige rechtmäßige Vormund des Mädchens, um welches Ihr ſtreitet. Ihr nahmt mir meine Beſitzung, und gabet ſie einem Andern. Ich beachtete es nicht, weil ich dergleichen nicht mehr bedarf. Als Ihr aber die Vormundſchaft dieſes armen Mädchens dem nehmen wolltet, dem ich ſie anvertraut hatte, und ihre Hand einem Schurken geben wolltet, da trat ich vor, um meine Rechte zu erklären und zu behaupten. Sie ſind ſeit langer Zeit nicht angewendet worden, aber darum