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Buch geneigt, auf welches ſeine Augen lebhaft gerichtet waren, indem er wahrſcheinlich mit Schwierigkeit die dort geſchriebenen Worte entzifferte. In einem andern Winkel des Zimmers, weit vom Lichte entfernt und ſeine Schultern an einen Vorſprung gelehnt, ſaß Tanneguy du Chatel in feſtem Schlafe, ſein ge⸗ wichtiges Schwert auf ſeinen Knieen und ſeine linke Hand auf der Scheide ruhend. Näher bei den Fen⸗ ſtern ſtand ein Knabe, der wie ein Page gekleidet war und zuſah, was an dem Tiſche vor ihm geſchah, ſich aber nicht weiter als bis auf etwa ſieben Schritte zu nähern wagte. An jenem Tiſche, in deſ⸗ ſen Mitte ein großer Armleuchter ſtand, ſaß ein jun⸗ ger Herr von kräftiger Geſtalt mit einer leichten An⸗ deutung eines Schnurrbarts an der Oberlippe und ſein ſtarkes, ſchwarzes Haar um Stirn und Schläfen gekräuſelt. An der entgegengeſetzten Seite des Tiſches, dem Pagen zunächſt, ſaß Karl der Siebente. Er war der Einzige, der ſein Federbarett im Zimmer trug; und für Jean Charoſt's Augen— mochte es nun Vorurtheil ſein oder nicht— ſchien ſeine jugend⸗ liche Figur eine Würde und Grazie zu zeigen, die dem Monarchen ſehr wohl ſtanden. Alle ſeine Ge⸗ danken waren indeſſen weit von Frankreich entfernt und ſeine ganze Aufmerkſamkeit ſchien auf das ſchmale Bret vor ihm gerichtet, auf welchem er mit ſeinem Vetter, dem ſpäter berühmten Dunois, Schach ſpielte.


