Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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mahle die Nachricht überbringen. Es giebt Männer, die für das Glück geeignet ſind, und er iſt einer da⸗ von. Das Unglück drückt ihn nieder; aber dieſe Nachricht wird ihm alle ſeine Energie wiedergeben. O! dieſes Schloß Espaly! Es iſt mir immer wie ein Gefängniß des Geiſtes erſchienen, wo die Seele mit Ketten gefeſſelt iſt und das ſchöne Tageslicht der Hoff⸗ nung nur wie ein Strahl durch die Oeffnung einer Zelle hereinfällt. Kommt mit mir kommt mit mir, meine Freunde. Ich bedarf keiner Begleitung, außer Euch Beiden.

Jean Charoſt nahm ein Licht vom Tiſche und öffnete die Thür, dann folgte er den dunklen Gängen, bis ſie eine kleine Halle im unteren Stocke erreichten, in welche die Königin eintrat, ohne auf eine Anmel⸗ dung oder Erlaubniß zu warten. Ihr leichter Schritt ſtörte Niemand im Innern des Gemaches bei ſeiner Beſchäftigung, und die ganze Scene ſtand ihr vor Augen, ehe eine der dort befindlichen Perſonen ihre Gegenwart gewahr wurde. Vielleicht hätte ſie eine Scene ſehen können, die ſie nicht mit gleicher Ruhe würde betrachtet haben.

An einem Tiſche unter einem Wandleuchter in der einen Ecke des Zimmers ſaß ein junger Mann, der in einem reich illuminirken Buche las. Sein Federbarett lag neben ihm auf dem Tiſche, ſein Schwert auf der Bank und ſein Kopf war über das