Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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Sitz einnahm, der von dem Fenſter abgewendet war. Darf ich Euch bitten, mit jener Glocke dort auf dem Tiſche zu klingeln. Es wird dunkel wir müſſen Licht haben. Ein Stern, ſo hell er auch ſein mag und wäre es auch der Stern der Liebe ein Stern iſt nicht genug, uns in dieſer dunklen Welt Licht zu gewähren.

Jean Charoſt klingelte; aber ehe ein Diener kom⸗ men konnte, ſagte er haſtig:

Liebes Fräulein, hört mich einen Augenblick an ich habe wichtige Nachrichten.

Gute oder ſchlimme? fragte Agnes Sorel raſch.

Die eine Hälfte iſt durchaus gut, antwortete Jean Charoſt.Die andere iſt von gemiſchter Be⸗ ſchaffenheit voll Hoffnung und doch mit Kummer verſetzt.

Schon das iſt beſſer, als Alles, was wir in der letzten Zeit gehört haben, ſagte Agnes.Den⸗ noch bin ich ein Weib, de Brecy, und liebe die Freude. Theilt mir die ungemiſchte Nachricht zuerſt mit. Wir wollen ſie ſpäter durch die andere dämpfen.

Nun alſo, liebes Fräulein, ich habe den Auf⸗ trag, Seiner Hoheit von unſerem guten Freunde Jacques Coeur zu ſagen, daß hunderttauſend Kronen von der Summe jetzt für ihn in Moulins bereit lie⸗ gen, und daß in einem Monate noch zweihundert⸗ tauſend zu ſeiner Verfügung ſtehen werden.