Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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He, Knabe! rief Jean Charoſt,kannſt Du mir ſagen, wo ich den Diener der Mademoiſelle de Geran finden kann, oder kannſt Du ihr ſelber ſagen, daß der Seigneur de Breey mit ihr zu reden wünſcht?

Kommt mit mir kommt mit mir, edler Herr, ſagte der Knabe mit der gezierten Heiterkeit eines Pagen.Ich gehe zu ihr mit dieſem Vogel von Seiner Hoheit, und dieſes Schloß iſt der Aufent⸗ haltsort der Freiheit und der Freude. Alle eiſernen Rüſtungen und alle ſteifen Gewohnheiten ſind in der Kapelle abgelegt worden, und Jeder, der durch das große Thor hereinkommt, muß daſſelbe thun.

Nun, ſo führe mich, ſagte Jean Charoſt. Mein Geſchäft iſt von der Art, daß es wohl alle Ceremonien beſeitigen dürfte. Warte hier, bis ich zurückkehre, ſagte er zu dem Sohne des Wirths und folgte darauf dem Pagen.

Der Thurm, zu welchem der Page ihn führte, war ein Gebäude von beträchtlicher Größe, obgleich es klein ausſah neben dem großen Schloßthurme, mit wel⸗ chem es, vermöge einer langen Gallerie, in Verbindung ſtand. Die Thür ſtand offen, gleich den meiſten an⸗ deren Thüren an dem Orte, und führte in einen ge⸗ wölbten Gang, in deſſen Mitte ſich eine ſchmale und ſteile Treppe von grauen Steinen erhob. Ein Tau war um den Pfeiler geſchlungen, um den ſich die Treppe drehte, und es war in dieſem Augenblicke nicht