Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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an die er geſchickt worden. Der Dauphin wird ſehr erfreut über dieſe beiden Nachrichten ſein; und ſo gebt mir denn jetzt einen Becher Wein und Jemand, um

mir den Weg zu zeigen.

Ah! Ihr ſeid ein Spaßvogel, ſagte der Wirth. Aber, Herr, nehmt lieber mein Maulthier. Es wird bereit ſein, während ich den Wein abzapfe und Ihr ihn trinkt. Obgleich manEspaly bei Puy ſagt, fo iſt es doch nicht ſo nahe, wie man denken ſollte. Mein Sohn ſoll Euch auf einem raſch gehenden Eſel begleiten, um das Manlthier wieder zurückzubringen.

Wahrſcheinlich auch, um Neuigkeiten zu erfah⸗ ren, wenn es möglich iſt, ſagte Jean Charoſt.So ſei es; ich bin in der That ſehr ermüdet, denn ich

habe ſeit ſechsunddreißig Stunden nicht geſchlafen.

Aber laßt uns alle mögliche Eile anwenden.

Wir wollen ſo ſchnell ſein, wie eine Schnee⸗ lawine, mein Herr, ſagte der Wirth;und Gott ge⸗ leite Euch, wenn Ihr unſerem edlen Prinzen gute Nachrichten bringt. Er liebt den Wein und die Wei⸗ ber und iſt außerordentlich ehrerbietig gegen die hei⸗ lige Jungfrau von Puy. Darum ſollten ihm alle Männer Glück wünſchen, und alle Damen auch.

Der Wirth beeilte ſich in der That, und in we⸗ niger als zehn Minuten ritt Jean Charoſt auf einer

natürlichen vulkaniſchen Straße in der Tiefe des Tha⸗ les nach Espaly.

Die Sonne war hinter den Hü⸗