Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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zogs von Burgund großes Unheil für Alle⸗ hervorge⸗ bracht. Sein Sohn denkt mehr an Rache, als an Gerechtigkeit mehr an ſeinen Vater, als an das Glück ſeines Landes. Mit der Königin und dem Könige von England verbündet, hat er nur nach dem Untergange des Dauphin geſtrebt und geſehen, wie das franzöſiſche Volk einem fremden Eroberer Treue geſchworen, der nur durch ſeinen Beiſtand zum Siege gelangt war. Von einer Eroberung zur andern iſt der König von England weiter gegangen, bis ihm faſt die ganze nördliche Hälfte Frankreichs gehört, und die Loire iſt die Grenze zwiſchen zwei geſonder⸗ ten Königreichen. Hie und da beſitzt die eine Partei freilich noch eine große Stadt oder eine ſtarke Fe⸗ ſtung in den Diſtrikten, wo die andere herrſcht, und an den Ufern des Fluſſes wird ein Grenzkrieg geführt. Aber eine lange Zeit vor dem Tode König Heinrich's ſchien ihm das Glück überall zu folgen und die ganzen weſtlichen, ſo wie die nördlichen Theile Frankreichs kamen nach und nach unter ſeine Herrſchaft. Während einer kurzen Abweſenheit in England ſchien ſich das Glück für den Dauphin zu entſcheiden. Eine Verſtärkung von ſechstauſend Mann ſetzte ihn in den Stand, das Feld mit Erfolg zu behaupten, und der Sieg bei Beaugé, der Tod des Herzogs von Clarence und die Entſetzung von An⸗ gers gewährte jedem getreuen Herzen Hoffnung. Frei⸗