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Feind Frankreichs durch getheilte Rathſchläge, Ehr⸗ geiz und Eiferſucht verhindert wurde; wie der eng⸗ liſche König ſich Schritt für Schritt faſt bis an die Thore von Paris zum Herrn des Landes machte. Man ſagt mir, Ihr waret bei dem Tode des Herzogs von Burgund zugegen; oder ſoll ich es Mord nen⸗ nen? Wohl hatte er Strafe verdient— wohl hatte er faſt jedes Mittel gerechtfertigt, Frankreich von dem ſchädlichen Einfluſſe ſeines Ehrgeizes zu befreien. Aber in demſelben Augenblicke, den man zur Rache gewählt, zeigte er Reue wegen ſeiner vergangenen Verbrechen — die Neigung, das Verſchuldete wieder gut zu ma⸗ chen; und vielleicht gerieth ſein Leben eben dadurch in die Hände ſeiner Gegner. Wollte Gott, jene That wäre nicht geſchehen!“
„Und was folgte darauf?“ fragte Jean Cha⸗ roſt.„Ich habe ſeitdem nur wenig gehört, außer daß zu Arras ein Vertrag geſchloſſen, wodurch die Krone Frankreichs dem Könige von England bei ſei⸗ ner Vermählung mit der Prinzeſſin Katharina über⸗ tragen wurde.“
„Die Seene iſt verwirrt und undeutlich,“ ver⸗ ſetzte Jacques Coeur,„gleich dem Heranrücken einer Wolke, die das Land überſchattet und Alles unbe⸗ ſtimmt und nebelartig zurückläßt. Weit entfernt, der Sache des Dauphin zu dienen, weit entfernt, der Sache Frankreichs zu nützen, hat der Tod des Her⸗


