Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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in jenen geſegneten Tagen, die man die guten, alten Zeiten nennt, welche ihre Mängel, ſo wie ihre guten Seiten hatten, konnte man das Geſchäft oder den Beruf eines Menſchen gewöhnlich an ſeiner Kleidung erkennen. Es war eine gute, wohlthätige und red⸗ liche Sitte. Man konnte nie einen Prieſter für einen Leibgardiſten, noch einen Ladendiener für einen Pre⸗ mierminiſter oder umgekehrt halten. In unſeren Zei⸗ ten der Freiheit, die ſich der Ungebundenheit nähert, der Gleichheit, die auf der gröbſten Täuſchung beruht, und der Brüderlichkeit, die, ſo weit wir damit bekannt geworden ſind, die Brüderlichkeit des Kain iſt, ſteht es uns leider frei, uns zu verkleiden, wie wir wollen, unter allen falſchen Farben zu ſegeln, die uns gefallen, zu täuſchen, zu lügen, und zu betrügen und dies in jeder Kleidung, die unſerem Zwecke am angemeſſen⸗ ſten erſcheint. Die Eitelkeit und Heuchelei der Menge haben nicht nur über die Kleiderordnung, ſondern auch in hohem Grade über die Mode ſelbſt triumphirt, und ich weiß Nichts, was ein Menſch nicht annehmen könnte, mit Ausnahme der Krone der Königin, und Gott erhalte ihr und ihrer Nachkommenſchaft dieſelbe auf immer.

Die Gärtnerkleidung aber, mit den blauen Tuch⸗ ſtrümpfen, mit ledernen Riemen zugebunden, war im gegenwärtigen Falle ſo bezeichnend, daß Jean Charoſt, der ſich nicht bewußt war, einen Gärtner zu haben,