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ſchränkt, ſchien die Partei des Dauphin kraftlos und unthätig. Während dieſes Zuſtandes zogen drei Perſonen, gerade als die Sonne unterging, in die alte Halle des Schloſſes Brecy ein. Eine ältliche Dame ſtützte ſich mit ermüdeter Miene auf Jean Charoſt's Arm; Agnes faßte ſeinen andern Arm mit beiden Händen an und alle drei blieben vor der Thür ſtehen und ſahen ſich mit etwas ängſtlichem, wenn auch nicht traurigem Blicke um. Alle waren ſehr froh, wieder dort zu ſein— Alle waren ſehr erfreut, ſich wieder in Frankreich zu befinden. Aber drei Jahre machen einen großen Unterſchied in Menſchen, Ländern und Wohnplätzen; und wenn wir in eine alte Heimath zurückkehren, ſind wir uns vielleicht mehr der Wir⸗ kungen der Zeit bewußt, als zu einer anderen Periode. Wir fühlen in uns ſelber, daß wir verändert ſind, und wir erwarten auch in äußeren Gegenſtänden eine Ver⸗ änderung zu finden— wir ſehen uns um, ob auch ein Stein von der Mauer heruntergefallen, ob Moos oder Moder an dem Täfelwerk iſt, ob der mahnende Staub auf dem Fußboden ruht, ob die Zeichen der Veränderung und des Verfalles an dem Orte der ge⸗ liebten Erinnerungen ſichtbar ſind. 5 Nichts von dem Allen war in der alten Halle des Schloſſes Brecy zu ſehen. Die Abendſtrahlen des Sonnenſcheins, die durch die Fenſter hereinfielen,


