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nie erwähnt. Es fand keine Erwartung, keine Vor⸗ bereitung ſtatt. Aber in der Mitte des Triumphes, der Thätigkeit und Kraft wurde er von Krankheit dar⸗ nieder geworfen. Nur wenige Stunden waren ihm geſtattet, um ſein Haus zu beſtellen; und in der Blüthe des Lebens und in der Mitte des Ruhmes ſchloß der ſiegreiche Feldherr, der tapfere Ritter, der weiſe Staatsmann, der ehrgeizige König ſeine Augen für die Welt, und es blieb Nichts weiter von ihm übrig, als ein mächtiger Name.
Welche Veränderungen ließen ſich nicht von die⸗ ſem plötzlichen Ereigniſſe erwarten! Doch geſchahen wenige oder gar keine. Seine letzten Stunden, wäh⸗ rend er auf ſeinem Schmerzensbette lag, reichten hin, alle Angelegenheiten von zwei großen Königreichen zu ordnen und ſeine Weisheit und Vorausſicht, ſo wie ſeine Energie und Entſchloſſenheit zeigten ſich niemals ſtärker, als auf dem Sterbebette. Alles blieb ruhig — das Seepter von England ging von der Hand eines Helden in die Hand eines Kindes über, und in Frankreich zeigte keine Volksbewegung von irgend einer Wichtigkeit, daß das Volk zu dem Bewußtſein von der Bedeutung der eingetretenen Veränderung er⸗ wacht ſei. Alles blieb ruhig— die kräftige und ſchonungsloſe Hand Bedford's ſchien nicht weniger ſtark, als die ſeines dahingeſchiedenen Bruders es ge⸗
weſen; und auf einige abgelegene Provinzen be⸗ Agnes Sorel. III. 13


