Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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chen verſehen war, und über deſſen Thor das Wappen des Hauſes Willoughby an einer Lanze hing. Ein weißhaariger Greis ſaß auf der ſteinernen

Bank unter dem Thorwege und ein Soldat ſchritt auf

einer vorſpringenden Gallerie vor dem Gebäude auf und ab. Ein Page, der mit einer Katze ſpielte, war weiterhin unter dem Bogen in dem blauen Schatten

zu ſehen und zwei oder drei Männer trieben ſich auf

dem Hofplatze auf der Seite umher, wo die warme Sommerſonne ſie nicht erreichen konnte. Agnes blieb vor dem Portier ſtehen und fragte, ob ſie mit dem Lord Willoughby ſprechen könne. „Ohne Zweifel,“ ſagte der Mann,„wenn er nicht gerade ſeinen Vormittagsſchlaf hält, und das

kann kaum ſein, denn der alte Thomas von Er⸗ pingham war bei ihm und die liebliche Stimme des würdigen, ſchwerhörigen Ritters hätte faſt die Todten

erwecken können, beſonders als er von Azincourt

ſprach. Geh⸗ zu unſerem Herrn, Knabe, und ſage

ihm, ein junges Mädchen wünſche ihn zu ſprechen. Ach! ich erinnere mich der Zeit, wo dieſe Nachricht eine ſchnelle Antwort verſchafft haben würde; aber ach! ſchöne Dame, wir werden langſam, ſo wie wir

alt werden. Setzt Euch zu mir nieder, bis der Page

zurückkehrt, die frechen Burſchen im Hofe werden nicht darüber zu ſpötteln wagen.“ Agnes ſetzte ſich nieder; doch hatte ſie noch nicht

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