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Lande, und ich denke, Du ſiehſt um ein Jahr jün⸗ ger aus.“
Jean Charoſt lächelte und ſagte:
„Gewiß iſt das der Fall, ſonſt müßte mir ja die Sonne vergebens ſcheinen.“
„Nun, ich will ausgehen, um noch mehr Son⸗ nenſchein zu ſuchen,“ ſagte das Mädchen.„Ich will am Ufer des Fluſſes dahin wandern und in der Black⸗ friarskirche ein Ave beten. Dann werde ich vielleicht in die Kirche der Templer gehen und die Gräber der alten Ritter mit ihren gekreuzten Füßen und ihren halbgezogenen Schwertern beſuchen; und dann werde ich wieder zurückkommen, denn die Zeit des Mittag⸗ eſſens wird da ſein. Lebe wohl bis dahin.“
Sie ging mit leichtem Schritte die Treppe hinab und dann langſam und gedankenvoll die Straße hin⸗ unter, während Jean Charoſt ihr aus dem Fenſter nachſah.
Agnes ging aber nicht weit mit ſo langſamen Schritten. Sobald ſie von dem Thurme des Pala⸗ ſtes aus nicht mehr zu ſehen war, eilte ſie mit gro⸗ ßer Schnelligkeit weiter, auf einem ſchmalen Wege zwiſchen zwei Feldern und an dem Hauſe des Biſchofs von Lincoln vorüber, ohne bei der duftenden Roſen⸗ hecke zu verweilen, und blieb dann vor einem da⸗ mals neuen Hauſe ſtehen, welches mit vielen Thürm⸗


