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lige Zeit bequeme Zimmer gewährten. Sie waren geräumig und von ganz angenehmem Ausſehen. Der eine dieſer Thürme war für die Wächter des Palaſtes und ihre Familien beſtimmt, während der andere zu verſchiedenen Zeiten eine große Menge verſchiedener Bewohner, zuweilen Fürſten, zuweilen Gefangene, zuweilen Flüchtlinge enthielt, wovon einige nur we⸗ nige Tage, andere ihre halbe Lebenszeit dort zubrach⸗ ten. Die ſteinernen Mauern waren dicht mit Namen bedeckt, einige mit Kreide, andere mit Dinte geſchrie⸗ ben, und unter dieſen befanden ſich die Namen eini⸗ ger Perſonen von der Begleitung des unglücklichen Königs Johann, welche mehrere Jahre dort zuge⸗ bracht.
Es war in jenen Tagen ein heiteres Gebäude. Nichts verdunkelte die Ausſicht oder verbarg den Son⸗ nenſchein, und der lächelnde Garten, der ſchimmernde Fluß oder die lebhafte Straße war aus den Fenſtern des Palaſtes zu ſehen.
In einem Zimmer im erſten Stocke des öſtlichen Thurmes ſehen wir Jean Charoſt wieder vor uns. Monterreau's blutbefleckte Brücke, der Dauphin, die Mörder und der ſterbende Herzog von Burgund ſind vom Schauplatze verſchwunden und es ſind nur zwei Frauen bei ihm— ja, ich kann ſie Frauen nennen, obgleich ſie an Alter ſehr verſchieden ſind. Die eine
iſt im ſilberhaarigen Greiſenalter des Lebens, die an⸗


