Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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ich nicht; aber er wendete ſich haſtig und mit wildem Blicke zu ihm um, und entweder von hochmüthigem Geiſte bewegt, oder um leichter aufzuſtehen, fuhr er mit der rechten Hand nach dem Griffe ſeines Schwer⸗ tes, und Robert de Loire rief mit Donnerſtimme:

„Wagt Ihr in Gegenwart unſeres Herrn, des Dauphin, die Hand an Euer Schwert zu legen?“

„Es iſt Zeit, daß dies aufhöre,“ rief Tanneguy du Chatel, indem ſein ganzes Geſicht ſich entflammte und ſeine Augen Feuer ſprühten. In demſelben Au⸗ genblicke verſetzte er dem Herzoge einen Schlag mit der Axt, die er in der Hand hielt.

Burgund fuhr empor und zog ſein Schwert halb aus der Scheide; aber ein zweiter Schlag machte, daß er wieder auf die Knie ſaͤnk, und ein dritter warf ihn der Länge nach zu Boden. Oliver de Bayet ſprang auf ihn und ſtieß ihm ſein Schwert durch den Leib. In demſelben Augenblicke fand in einiger Ent⸗ fernung ein Kampf zwiſchen einem der Begleiter des Herzogs und einigen von den Leuten des Dauphin ſtatt, und Jean Charoſt ſah einen Mann fallen, aber Alles war verwirrt und undeutlich.

Entſetzen, Ueberraſchung und die Anſtrengung, alle Folgen zu überdenken, welche dieſe entſetzliche That für Frankreich, für England und für ihn ſelber haben könne, verwirrte und betäubte ihn. Alles ging wie in einem Traume in raſcher Undeutlichkeit vor ſich,