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Chatel, und laßt mich mit ihm verhandeln. Ich werde ſeiner nicht ſchonen.“
Die Begierde, die auffallende Scene mit anzu⸗ ſehen, hatte Jean Charoſt zu der Zeit, als Tanneguy du Chatel wieder dem Herzoge von Burgund entge⸗ genging, faſt dicht an die Barrière geführt. Jener Fürſt war jetzt, ſeiner Begleitung ein wenig voraus, leicht zu unterſcheiden, und Jean Charoſt bemerkte, daß er ſich ſehr verändert hatte, ſeitdem er ihn zu⸗ letzt geſehen. Obgleich noch immer ein ſtarker und thätiger Mann, ſah er. viel älter aus und tiefe Linien waren auf ſeiner Wange und ſeiner Stirn. Anfangs waren ſeine Augen auf den Dauphin gerichtet, der ſich noch, ohne die geringſte Bewegung, über die Bar⸗ rière lehnte; als er aber näher kam, blickte der Her⸗ zog zur Rechten und zur Linken, überſchaute die Be⸗ gleiter des Dauphin und ließ, als er etwa zehn Schritte von der Barrière entfernt war, ſeine Augen feſt und forſchend auf Jean Charoſt's Geſichte ruhen. Im erſten Augenblicke ſchien ihn der Anblick bedenklich zu machen; dann aber zeigte er einen Ausdruck des Erkennens in ſeinem Geſichte und im nächſten Augen⸗ blicke wurde er todtenblaß.
Sein Schritt und ſeine Miene verriethen ein kur⸗ zes Zaudern; aber er faßte ſich ſogleich, ging gerade auf den Dauphin zu, beugte ein Knie vor ihm und warf ſein gewichtiges Schwert mit der linken Hand zurück.


