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und der zweiten ſtand ein kleiner Pavillon, mit rothem Seidenzeuge geſchmückt und mit einem Stuhle für den Prinzen verſehen. Er näherte ſich ſogleich demſelben und ſetzte ſich nieder; die, welche ihn begleitet hatten und etwa zwei⸗ oder dreiundzwanzig betrugen, ſammelten ſich um ihn und es ſchien eine lebhafte Un⸗ terredung vorzugehen. Tanneguy du Chatel miſchte ſich unter die Uebrigen und näherte ſich dem Dauphin; aber Jean Charoſt blieb am äußerſten Rande der Gruppe unbeachtet und ſcheinbar vergeſſen ſtehen.
Einer von den Gegenwärtigen ſprach etwas von der Unverſchämtheit, Seine Hoheit warten zu laſſen, und darauf antwortete du Chatel in unbefangenem Tone:
„Keine Unverſchämtheit vielleicht, ſondern wahr⸗ ſcheinlich nur Argwohn und Furcht.“
„Wir haben nichts Böſes gegen ihn im Sinne,“ ſagte der Dauphin.„Wir wollen ihn mit aller Freund⸗ ſchaft umarmen, mag er nur ſeine Verſprechungen hal⸗ ten. Vielleicht weiß er nicht, daß wir hier ſind. Geht und ruft ihn, du Chatel.“.
Ohne zu antworten, eilte Tanneguy du Chatel fort, ſprang, gerüſtet wie er war, über die Barriére in der Mitte der Brücke, ging durch die anderen bei⸗ den Barrièren nach dem Schloſſe zu und verſchwand unter dem Bogen des Thores.
Die Augen der meiſten Gegenwärtigen waren nach jener Richtung gewendet; aber der Dauphin ſah


