Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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weiter eilten ſie, ein wenig verhindert durch die An⸗ zahl von Dienern und Edelleuten des Hofes, die dem Dauphin bereits zu der Brücke über die Seine folg⸗ ten. Endlich kamen ſie aus der Abtei und machten dann ſchnellere Fortſchritte auf der offenen Straße. Dennoch holten ſie den Prinzen und die umgebende Gruppe nicht eher ein, als bis er das Ende der hohen Brücke erreichte, wo man die Barrièren errichtet hatte. Auf dem freien Raume zu beiden Seiten der Brücke zwiſchen den Häuſern und dem Waſſer waren eine ſtarke Reiterabtheilung und zwei große Kompagnien Bogenſchützen aufgeſtellt. Ein Herold und ein Mar⸗ ſchall hielten den Weg für den Prinzen und ſeinen Zug frei, und Niemand zeigte ſich auf der Brücke ſelbſt, als zwei Männer, die an jeder der vier Bar⸗ rièren aufgeſtellt waren, um die Thore für die ver⸗ ſchiedenen Abtheilungen zu öffnen und zu ſchließen. An der entgegengeſetzten Seite des Fluſſes ſah man das alte Schloß mit ſeinen Außenwerken, die ganz bis zu der Brücke hinuntergingen; aber Niemand war dort zu ſehen, als einige Soldaten auf den Wällen.

„Hier iſt Herr von Brecy, königlicher Herr,“ ſagte Tanneguy du Chatel, ſich dem Dauphin nähernd, der ein großer, graziöſer und ſchmächtig gebauter jun⸗ ger Mann war,„der bei der Schlacht von Azincourt gefangen genommen worden, von dem ich mit Eurer Hoheit geſprochen, ſowie auch Eure königliche Ge⸗