Neuntes Kapitel.
Als Jean Charoſt am Fuße der großen Treppe ankam, fand er unten Alles im Zuſtande großer Eile und Verwirrung. Eine Menge Perſonen ging hinaus und ſtattliche Geſtalten, glänzende Waffen und ſchwankende Federbüſche zogen wie ein Strom durch den Korridor dahin. Am Fuße der Treppe ſtand Tanneguy du Chatel in vollſtändiger Rüſtung, ſeinen rechten Fuß auf die erſte Stufe geſtellt, das Ende einer kleinen Streitaxt auf ſeinem Knie und ſeine Hand auf der Klinge der Waffe ruhend, ſein Viſir war aufgeſchla⸗ gen und der Ausdruck ſeines Geſichts lebhaft und un⸗ geduldig.
„Schnell, ſchnell, de Brecy!“ ſagte er.„Der Prinz iſt ſchon vorausgegangen. Wir müſſen ihn ein⸗ holen, ehe die Konferenz beginnt, wenn es Euch ge⸗ lingen ſoll.“
„Ich bin bereit,“ ſagte der junge Mann. Und


