Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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daß dies Alles endet! Wenn der Herzog von Bur⸗ gund nur vernünftig ſein, einen kleinen Theil ſeines Ehrgeizes dem Wohle ſeines Vaterlandes aufopfern, ſeine Verſprechungen erfüllen und ſich erinnern will, daß er ein Unterthan und ein Franzoſe iſt, ſo können wir vielleicht wieder glänzende und glückliche Tage ſehen und dieſe Inſulaner aus dem Lande vertreiben. Wenn nicht, ſo ſtehen wir noch immer auf dem alten Punkte.“

„Ich hoffe, er wird nachgeben,“ antwortete Jean Charoſt;„doch er iſt ein ſtrenger, unbeugſamer Geiſt, wie ich ſelber erfahren habe.“

„Ha! hat er ſich auch als Euer Feind gezeigt?“ fragte du Chatel.

„Das nicht gerade,“ antwortete Jean Charoſt. „Vor langer Zeit machte er mir glänzende Anerbie⸗ tungen, wenn ich in ſeine Dienſte treten wollte; aber es war mehr eine Beleidigung, als ein Kompliment, denn er hatte eben meinen edlen Herrn, den Herzog von Orleans, ermorden laſſen.“

Du Chatel biß ſeine Zähne zuſammen.

„Ah! der Schurke!“ rief er.„Das iſt eine Rechnung, die noch abzuſchließen iſt.— Aber Ihr müßt ihm vorher auf irgend eine Weiſe gedient haben. Johann von Burgund iſt kein Mann, der ſich ohne ſelbſtſüchtige Beweggründe um die Gunſt irgend eines Menſchen bemühen ſollte.“