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mer zur Rechten des Einganges, wo ein kleiner Tiſch gedeckt ſtand, wie zum Mittageſſen einer einzigen Per⸗ ſon; und ſich auf einen Stuhl werfend, deutete er auf einen anderen und ſagte:.
„Wenn dieſe Konferenz gut endet, denke ich, kann kein Zweifel an Eurem glücklichen Erfolge ſein.“
„Ich hoffe, ſie wird gut enden,“ ſagte Jean Charoſt.„Iſt irgend ein Grund vorhanden, es an⸗ ders zu erwarten?“
„Hm!“ rief Tanneguy du Chatel.„Das wird gänzlich von dem Herzog von Burgund abhängen. Er iſt aufgeblaſen und unverſchämt, und der Dauphin hat auch einen lebhaften Geiſt. Es wäre gut für ihn, keine ſo kühnen Worte anzuwenden, wie er in der letz⸗ ten Zeit gebraucht hat. Wir alle meinen es gut und redlich mit ihm; wenn er aber ſeine Flügel ausbrei⸗ tet, wie er es in der letzten Zeit gethan, möchte er mit verſengten Federn zurückkehren, und dann, mein guter Freund, würde Euer Geſuch fehlſchlagen.— Ah! hier kommt die Suppe. Eßt, eßt; denn wir müſſen ſchnell ſein.— Es muß ſeltſam ſein,“ fuhr er fort, nachdem er die Suppe gegeſſen hatte,„es muß ſeltſam ſein, mit dem Bewußtſein in der Welt umher zu wandern, daß Jedermann im ganzen Lande glaubt, daß unſer Tod zur Rettung Frankreichs dienen würde! Mir würde der Gedanke nicht gefallen.— Hier, Wein! Burſche, gieb mir Wein.— Gott gebe,
Agnes Sorel. III. 11


