Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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Flüche über die Mörder aus; aber Niemand mehr, als der Herzog von Burgund, welcher erklärte, nie ſei in der Stadt Paris ein ſo entſetzlicher und trauriger Mord verübt worden.

Es gelang ihm ſogar, Thränen auszupreſſen; aber während die Worte noch auf ſeinen Lippen und die Thränen in ſeinen Augen waren, zupfte ihn Je⸗ mand am Mantel, und ſich umwendend, erblickte er einen von ſeinen vertrauteſten Dienern. Es wurde Nichts geſprochen; aber es war ein Blick in den Augen des Mannes, welcher Aufmerkſamkeit forderte, und nach einigen Augenblicken begab ſich der Herzog mit ihm in eine Kapelle.

Man hat Einen gefangen genommen, von dem man glaubt, daß er an dem Morde Antheil gehabt, flüſterte der Mann.

Wer wer iſt es? fragte der Herzog lebhaft.

Niemand, den Eure Hoheit kennt, verſetzte der Mann, in des Herzogs Geſicht blickend, obgleich die Kapelle ſehr dunkel war.Es iſt ein junger Herr, der des Herzogs Sekretair geweſen ſein ſoll, ein gewiſſer Charoſt de Brecy.

Der Herzog ſtampfte mit dem Fuße auf den Bo⸗ den und ſagte mit einem Fluche:.

Das kann Alles zu Grunde richten. Sorgt, daß er ſo bald wie möglich in Freiheit geſetzt werde, ehe man ihn verhört.