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von ſeinen beiden Knappen zu finden. Der Himmel weiß, wo ſie waren oder was ſie thaten; aber die Königin hatte ſehr hübſche Hofdamen in dem Hotel Barbette, die nicht ſehr bedenklich waren, ſich mit muntern, jungen Herrn zu unterhalten. Ein junger,
deutſcher Page, blondhaarig und ſanft, hing nachläſſig auf einem von den Seſſeln in der großen Halle, aber
er wußte wenig von Paris, und der Herzog von Orleans ließ einen von ſeinen Dienern rufen und befahl ihm, das Pferd eines der Knappen zu nehmen, in das Hotel d'Orleans zu reiten und in einer Stunde zwanzig Reiſige herbeizubringen. Dann kehrte er in das Zimmer der Koͤnigin zurück und unterredete ſich noch etwa zehn Minuten mit ihr, als eine von ihren Damen eintrat und die Nachricht brachte, daß ein Bote vom Hotel St. Pol angekommen ſei, welcher augen⸗ blickliche Audienz bzim Herzoge verlange.
„Wer iſt es?“ fragte Iſabella, die Dame an⸗
ſehend, indem ihr Argwohn rege wurde.„Wie wußte man im Hotel St. Pol, daß Seine Hoheit hier ſei?“
„Es iſt Thomas von Courthoſe, Ihre Majeſtät,“
verſetzte die Dame,„und er ſagt, er ſei ſchon im Hotel d'Orleans geweſen, von wo man ihn hieher geſchickt.“
„Mit Eurer Erlaubniß, ſchöne Schweſter, wollen mir ihn alſo einlaſſen,“ ſagte der Herzog; und in der nächſten Minute wurde Thomas Courthoſe,


