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der ein Amt in der nächſten Umgebung des Königs bekleidete, in's Zimmer geführt. Er hatte kein an⸗ genehmes Ausſehen, denn er hatte ſchwarzes Haar, blickte auf den Boden nieder und ſeine Augen waren ſo nahe zuſammen, daß es faſt ausſah, als ob er
ſchiele; aber der Herzog und die Königin kannten ihn
ſehr wohl und der Verdacht wurde eingeſchläfert.
Sich mit einer Verbeugung, zuerſt gegen die Königin und dann gegen den Herzog, nähernd, ſagte der Mann:
„Ich habe Befehl von Seiner Majeſtät dem Könige, Eure Hoheit zu benachrichtigen, daß er Euch augenblicklich in einem Geſchäfte zu ſprechen wünſcht, welches Euch Beide nahe berührt.“
„Ich werde ſogleich gehorchen,“ verſetzte der Herzog. „Sagt meinen Leuten, daß ſie ſich bereit halten, bis ich komme. Ich werde in fünf Minuten im Hofe ſein.“
„Bleibt, Orleans, bleibt!“ rief die Königin, als der Mann das Zimmer verließ.„Wartet, bis Eure Begleitung kommt, lieber Bruder.“
Der Herzog lachte nur über ihre Furcht, ſtellte ihr vor, daß ſeine Pflicht gegen den König unmittel⸗ baren Gehorſam fordere, und fügte hinzu: 11
„Ich werde auf jenem Wege ſicherer ſein, als auf irgend einem anderen. Sie wiſſen, daß ich ſpät hieher gegangen bin, und werden daraus ſchließen, daß ich auf demſelben Wege zurückkehren werde. Wenn
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