Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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Mehrmals kamen verſchiedene Leute, einige in der Kleidung der Anhänger eines edlen Hauſes, in prunkende Farben gekleidet, andere in den gewöhn⸗ lichen Anzügen der Diener eines Gaſthauſes, aus verſchiedenen Theilen des Hofes auf den Mann zu, der die Fackel trug; aber jedesmal veranlaßte ſie ein Wink mit der Hand, denen aus dem Wege zu gehen, welchen er leuchtete.

Gerade vor ihnen befand ſich eine große Thür und ein weiter Gang, aus welchem ein helles Licht hervorſtrömte und eine Anzahl Menſchen zeigte, die

dort hin⸗ und hergingen. Zur Linken aber befanden

3 ſich etwa ſechs Stufen, die zu einer kleineren, jetzt geeſchloſſenen Thür führten. Auf dieſe ging der Fackel⸗ träger zu, öffnete ſie und trat dann ehrerbietig zurück, um die, welche folgten, eintreten zu laſſen. Ein ein⸗ zelner Mann mit einem Federbarett erſchien in gerin⸗

. ger Entfernung zur Linken und öffnete die Thür eines

kleinen Zimmers, in welches der Fremde eintrat und

wohin ihm ſein junger Begleiter folgte. Jean Charoſt warf einen raſchen Blick auf die Kleidung des Man⸗ nes, der die Thür öffnete, und ſie war ſo deutlich,

4. wie bei Tage. Da bemerkte er in Gold geſtickt an

ſeinem Barett, gerade unter der Feder die Worte:

„Ich Houd.“ Er wußte nicht, was es bedeuten ſollte,

obgleich er ſich dunkel erinnerte, daß es das Motto

eines großen Mannes oder einer großen Partei ſei.