Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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ſchein des Lebens vorüber iſt und die Wolken und Dünſte der Erde ſich zertheilen. Noch immer ritten die Drei weiter. Eine Stunde vorher hatten ſich am entfernten Rande des Himmels ein hoher Thurm, gleich dem einer Kathe⸗ drale, und einige kleine Thürme umher gezeigt. Jene Gegenſtände verkündeten ihnen, daß eine Stadt in der Richtung liege die Stadt, zu welcher ſie ihre Schritte lenkten; aber jetzt war Alles dunkel, und ſie ſahen ſie nicht mehr. Der Weg aber war gut und deutlich bezeichnet; und obgleich es den größten Theil des Tages ſehr kalt geweſen, ſo war doch der Abend milder geworden, als ob Thauwetter eingetreten wäre. Ein leichter Nebel erhob ſich vom Boden, als ſie in den Wald traten, nicht ſo dicht, um den Weg zu

gerdunkeln, ſondern nur um die Gegenſtände in der

Ferne ein wenig undeutlicher zu machen. Als ſie unter den größeren Bäumen hervorkamen und eine ſumpfige Fläche betraten, die mit verkrüppelten Wei⸗ ddenſtämmen bedeckt war, glaubte Jean Charoſt denn er befand ſich an der Spitze der kleinen Reiter⸗ gruppe in geringer Entfernung zur Linken ein Licht ſich bewegen zu ſehen.

Dort iſt Jemand mit einer Laterne, ſagte er, ſich zu einem rüſtigen Manne wendend, der neben ihm ritt.

Es iſt ein Irrlicht, verſetzte der Andere.