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So wie ſich die Sonne ſenkte, nahm jener freie Raum am Himmel ein immer helleres Gelb an. Der düſtere Baldachin trennte ſich in einzelne Maſſen von Schwarz
und Gold. Dieſelben warmen Farben verbreiteten ſich über jede Höhe; und als die Sonne ſich noch weiter ſenkte, berührte ein immer heller glühendes roſiges Licht die ſchneebedeckten Gipfel der Hügel, MW
überfluthete die Ebene, folgte in allen ſeinen Krüm⸗ mungen dem Laufe des eisbedeckten Fluſſes und ſtrahlte zurück von der gläſernen Oberfläche, als wenn man eine Maſſe Rubinen über die Scene ausgeſtreut hätte, während der graue Wald, der den fernen Horizont umſäumte, von einer rothen Helle ſtrahlte, die ſich durch die einzelnen Zweige ergoß, als ob jenſeits der⸗ ſelben auf den Ebenen ein ungeheueres Feuer brenne.
Es war die letzte Anſtrengung des ſchönheitver⸗ leihenden Tages, und jene drei Reiſenden empfanden und genoſſen dieſelbe auf verſchiedene Weiſe. Die Sonne ging unter; die Hügel wurden dunkel und blau; jede Erhöhung des Bodens ſchien ſich mehr als je zu erheben; das Grau der Dämmerung breitete ſich über die ganze Scene aus, doch am Rande des Him⸗ mels verweilte das gelbe Licht noch eine volle Stunde, nachdem die Sonne ſchon untergegangen war. Dann funkelten die glänzenden Sterne durch die zerriſſenen Wolken, gleich den helleren und beſſeren Hoffnungen, die ſchimmernd von oben kommen, wenn der Sonnen⸗
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