Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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ſter Herr. Ich weiß, Ihr habt einen ſtarken Willen gegen Eure Feinde. Warum wolltet Ihr nicht auch gegen Euch ſelber einen ſtarken Willen haben?

Den habe ich, de Brecy, den habe ich, ver⸗ ſetzte der Herzog.Aber mit meinem ſtarken Willen gegen mich ſelber iſt es gerade ſo wie mit meinem ſtarken Willen gegen meine Feinde er iſt ſehr mäch⸗ tig zur Zeit, doch wird er leicht gemildert. Es wird ein Friede vorgeſchlagen günſtige Bedingungen zu einem Vertrage angeboten und ſiehe da, ich und mein Selbſt werden wieder Freunde und alle un⸗ ſere gegenſeitigen Beleidigungen ſind verziehen.

Er ſprach lächelnd, denn das Bild unterhielt ihn; im nächſten Augenblicke aber ſtand er auf und ſagte:*

Es iſt Zeit, daß dies ein Ende nehme! Mein Wille iſt jetzt mächtig und meine künftige Handlungs⸗ weiſe ſoll eine verſchiedene ſein. Meine Entſchlüſſe ſollen unverbrüchlich ſein ich will meinen Weg wählen und ihn mir vorzeichnen, wie auf einer Karte; und dann wird mich die Scham verhindern, davon abzuweichen. Setzt Euch nieder, de Breecy, ſetzt Euch nieder und ſchreibt, was ich Euch diktiren werde.

Jean Charoſt ſetzte ſich, nahm von dem Papier, welches auf dem Tiſche lag, und tauchte ſeine Feder in die Dinte, während der Herzog ſo an ſeiner Seite ſtand, daß er das unter ſeiner Hand liegende Papier