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„Ich bin krank, Lomelini,“ ſagte er, als der Haushofmeiſter herbeigeritten kam.„Ich bin krank. Reitet voran und beſorgt, daß mein Schlafzimmer in Ordnung gebracht werde.“
„Wäre es nicht beſſer, Jemand zurückzuſchicken, um den Arzt Eurer Hoheit herbei zu holen?“ fragte Lomelini.„Es iſt ſchade, daß wir ihn in Paris zurückgelaſſen haben.“
„Nein, nein,“ verſetzte der Prinz.„Laßt ihn bleiben, wo er iſt. Er überſchüttet mich mit ſeinem Geſpräch von allen möglichen Krankheiten, mit ſeinen Berechnungen des Mondes und ſeiner Benutzung⸗ glücklicher Stunden. Dies iſt nur eine unbedeutende Krankheit.— Ueberdies iſt der Mann in Corbeil da. Er kann auch einen Aderlaß anwenden oder ein küh⸗ lendes Getränk bereiten.“
Sobald der Zug auf dem Hofplatze des Schloſſes angekommen war, begob ſich der Herzog ſogleich, auf Lomelini's Arm geſtützt, der ganz Aufmerkſamkeit und demüthige Ergebenheit war, auf ſein Zimmer. Die Uebrigen zerſtreuten ſich nach verſchiedenen Richtungen, da die meiſten der Gegenwärtigen ſehr wohl wußten, wohin ſie gehen ſollten, und jeder den Ort auſſuchte, an den er gewöhnt war.
Jean Charoſt wußte indeſſen nicht, wo er logiren ſollte; und jetzt kamen die Fähigkeiten ſeines neuen Dieners Martin Grille zum erſtenmal zur An⸗


