Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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mit unverminderter Kraft erfreute, ungeachtet der ſech⸗ zig Jahre, die über ſein Haupt dahingegangen waren, hatte ſich offenbar an das unehrerbietige Benehmen ſeines Refektoriums gewöhnt und wuürde ſein Mittag⸗ eſſen ohne die Würze dieſer Scherze nicht ſo ſchmack⸗ haft gefunden haben. Gewiß iſt es auf jeden Fall, daß er, wenn ſein eigenes Wohnzimmer gleich beque⸗ mer war und allein zu ſpeiſen im Allgemeinen gerecht⸗ fertigt wurde, ſelten zur Mittagsſtunde abweſend war und nur darum nicht zum Abendeſſen kam, um nicht mehr zu ſehen und zu hören, als er mit Schweigen übergehen konnte.

Als das Mahl beendet war, ſtand der Abt auf und lud ſeine weltlichen Gäſte ein, ihn in ſeine Zim⸗ mer zu begleiten und überließ es ſeinen Mönchen, es mit den Andachtsübungen des Nachmittags zu halten, wie ſie es für gut finden möchten. Seinen Kreuzträger voran, nahm er den Vortritt und die Uebrigen folg⸗ ten in der Ordnung, welche die Enge des Ganges ſie

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einzunehmen nöthigte, und ſo ging Jean Charoſt eine

Zeitlang neben dem jungen Mädchen her, welches er an der entgegengeſetzten Seite des Tiſches geſehen hatte. Er war zu ſehr Franzoſe, um ſich einen Au⸗ genblick zu bedenken, ſie anzureden; denn in jenem Lande wird das Schweigen in Geſellſchaft einer Dame für einfältig oder unhöflich gehalten. Sie antwortete mit eben ſo wenig Zwang und ſchon war ihre Unter⸗