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Jean Charoſt nur ernſt, traurig, gedankenvoll und düſter geſehen. Selbſt ſeine Geſundheit ſchien durch einen geheimen Kummer zu leiden, und jetzt war Alles in einem Augenblicke verändert. Er miſchte ſich leicht und heiter in die Unterhaltung, erwiederte Scherz mit Scherz, ermuthigte und theilte die Heiterkeit um ihn her und trank reichlich, obgleich ein glühender Fleck an der Wange anzudeuten ſchien, daß ein Feuer in ſeinem Innern glühe, welches einer ſolchen Nahrung nicht bedürfe.
Die Charaktere umher würden eine lange Be⸗ ſchreibung zulaſſen; denn das Kloſterleben, welches gewöhnlich begonnen wurde, wenn die Gewohnheiten des Denkens bereits feſt beſtimmt waren, hatte nicht die Macht, die ein großer Redner der Erziehung zu⸗ ſchreibt, die urſprünglichen Charaktere der Menſchen aufzulöſen und ſie in verſchiedenen Formen wieder zu kryſtalliſiren. An einem Ende des Tiſches bewegte der rohe ungehobelte Spaßmacher ſeinen fetten Körper in ſeinem weiten Gewande und lachte ausgelaſſen über ſeine eigenen Scherze. In geringer Entfernung ſaß der ſpöttiſche Satiriker, voll Witz und Sarkasmen, aber ſo eingenommen, wie die Uebrigen, für irdiſche Freuden; und ein wenig näher ſaß ein Mann von ſchlauem, ruhigem Humor, ſo ernſt wie ein Richter, der ſeine Umgebung zu brüllendem Gelächter veran⸗ laßte. Der Abt, der ſich der Güter dieſes Lebens


