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haltung in vollem Gange, als ſie in ein wohl tape⸗ zirtes Zimmer traten, welches, wenn auch an ſich groß, nach der großen Halle des Refektoriums klein erſchien.
Der Abt und der Edelmann, der an ſeiner Seite geſeſſen, und in welchem Jean Charoſt den Herrn von Giac erkannte, den er bei Fackellicht in den Straßen von Paris geſehen, ſprachen bereits lebhaft miteinander, während der Herzog von Orleans, der einige Schritte weiter zurück folgte, ſich in leiſen Tönen mit der ſchönen Dame unterhielt, die auf der andern Seite des Abtes geſeſſen.
Heiter und leicht ſchien ihre Unterhaltung, und Beide lachten, Beide lächelten und flüſterten, wenn auch nicht aus Ehrfurcht vor den Perſonen oder dem Orte, wo ſie ſich befanden. Aber Niemand achtete darauf. Herr von Giac war ſehr blind für die Co⸗ quetterie ſeiner Frau, und der Abt war wohl daran gewöhnt, ſeine Augen zu ſchließen, ohne die Augen⸗ lider zufallen zu laſſen. Ja er ſchien die Heiterkeit für die Gelegenheit kaum genügend zu halten, denn
er ließ noch mehr Wein bringen, und zwar die aus⸗
erleſenſten köſtlichſten ſeines Kellers, nebſt verſchiedenen eingemachten Früchten, um den Gaunen mehr zum Trinken zu reizen.
„Nicht ſehr ehrerbietig,“ ſagte Jean Charoſt, als Antwort auf eine Bemerkung der jungen Dame, bald


