Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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nicht ganz Angenehmes murmelnd, kam ein alter Mönch an das Gitter oder das eiſerne Thor des Kloſters. Er hielt zwar die Schlüſſel in der Hand, doch mit gem Entſchluſſe, ſie nur im äußerſten Nothfalle anzu⸗ wenden. Als er zwei Fremde am Thore ſah, ſprach er durch die Gitter mit ihnen und es bedurfte einiger Ueberredung, ihn zu bewegen, zu öffnen und ſie ein⸗ zulaſſen, obgleich des Herzogs Ankündigung, daß er komme, die Gaſtfreundſchaft des Kloſters in Anſpruch zu nehmen, mehr im Tone des Befehls als der Bitte ausgeſprochen wurde und er eine vertrauliche Miene dabei annahm.

Nun, nun, ſo kommt herein, ſagte der Mönch endlich.Ich habe Nichts damit zu thun, und es iſt nur mein Geſchäft, die Thür zu öffnen und zu

ſchließen. Die Leute drinnen werden Euch ſagen, ob Ihr mit ihnen eſſen könnt oder nicht. Sie eſſen, weiß Gott, ſelber genug und trinken ebenfalls genug; aber ſie theilen nicht gern mit Anderen, außer durch ddie Oeffnung in der Speiſekammer oder das öſtliche Pförtchen, und dort vertheilen ſie nur, was ſie nicht ſelber eſſen können. Ach! es waren andere Zeiten, als der Abt Jerome noch lebte.

Ehe dieſes lange Gemurmel vorüber war, befan⸗ den ſich der Herzog und ſein junger Begleiter vor der inneren Thür des Gebäudes, und eine kleine Glocke, in die einem entfernten Winkel geläutet wurde, ver⸗