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kündete, daß die Mahlzeit der Mönche beginnen ſollte. 3 „Kommt— kommt, Jean,“ ſagte der Herzog, der die Lebhaftigkeit zu theilen ſchien, womit mehrere Mönche nach einer Richtung hineilten.„Man ſagt, das Ende einer Mahlzeit iſt beſſer, als der Anfang eeiines Kampfes; doch um die Wahrheit zu ſagen, iſt der Anfang das Beſte von beiden.“
Sie gingen weiter; Niemand hielt ſie auf und Niemand ſagte ein Wort zu ihnen. Der Impuls eines ſtarken Appetits trieb die Mönche fort und beraubte ſie aller Neigung, die Fremden zu befragen, bis ſie vor der Thür des Refektoriums waren, wo ihnen ein barfüßiger, ſtämmiger Kerl den Weg verſperrte und fragte, was ſie wollten.
„Ein Mittageſſen,“ antwortete der Herzog von Orleans lachend.„Ihr ſeid gaſtfreie Brüder, nicht wahr?“
Der Mann ſah ihn einige Augenblicke, ohne zu antworten, an und überſchaute den Anzug des Herzogs, der keineswegs glänzend war, aber doch den zierlichen Schnitt ſeines Standes hatte, mit ſehr neugierigem Ausdruck, richtete dann einen Blick auf Jean Charoſt und entgegnete in ſehr verändertem Tone:
„Das ſind wir, Herr. Aber zufällig hat der Herr Abt gerade heute Gäſte zum Mittagseſſen. Ohne Zweifel wird er Euch die Gaſtfreundſchaft nicht ver⸗


