Buche gegen uns, was uns leicht weiter führt oder alle unſere ſpäteren Anſtrengungen hemmt. 3
Nein, nein— es iſt kein Zurückſchreiten mög⸗ lich. Wie in dem Feenmärchen ſchließt ſich der Wald hinter uns, ſo wie wir hindurch gehen, und in dem großen Abenteuer des Lebens liegt unſer einziger Weg vor uns. 1
Das Leben ſollte in einigen ſeiner Wandlungen beſtändig das Muſter eines Buches ſein; und um die Nothwendigkeit zu vermeiden, je den Verſuch zu machen, wieder zurückzugehen, mag es eben ſo gut ſein, hier zu verweilen und einige Ereigniſſe mitzutheilen, die bereits während des Verlaufes unſerer Erzählung geſchehen ſind.
In einem mit phantaſtiſchem Glanze ausgeſchmück⸗ ten Zimmer in einem Hauſe nicht weit von dem Pa⸗ laſte des Herzogs von Orleans ſtand ein reich verzier⸗ tes Bett. Es war keine jener ſpärlichen, kärglichen, modernen Vorrichtungen, worin man faſt keinen Raum hat, ſich umzuwenden; ſondern ein großes, ſtattliches, zierliches Bauwerk, faſt an ſich ein Zimmer. Die vier Pfoſten waren vergoldet und mit Elfenbein ver⸗ ziert. Gruppen von Liebesgöttern oder Cherubim, ich weiß nicht, welche von Beiden, trugen die Säu⸗ len und traten auf Blumen; und da man in jenen Tagen nicht beſonders auf Harmonie achtete, ſo hatte der Künſtler, der dieſes Bett verfertigt, korinthiſche


