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wo Jean Charoſt geſchrieben hatte. Jetzt war es nach Jacques Coeur's Anſichten zu ſpät, um außer dem Bette zu ſein, und er und ſein junger Begleiter trenn⸗ ten ſich für die Nacht.
Am folgenden Morgen aber, als Jean zu einer frühen Stunde in das Geſchäftslokal hinunter ſtieg, fand er Jacques Coeur bereits mit einigen von ſeinen Dienern dort. Er ertheilte Befehle, Pferde und Rüſtungen verſchiedener Art anzuſchaffen und beachtete ſeine Gegenwart nicht ſogleich. Als aber die Diener in ihren verſchiedenen Aufträgen abgeſchickt worden waren, wendete ſich Jacques um und begrüßte ihn freundlich.
„Laß uns ein wenig von Geſchäften reden, mein Sohn,“ ſagte er,„denn in einer Stunde werden wir uns trennen müſſen. Du gehſt in das Hotel d'Orleans und ich kehre nach Bourges zurück, denn ich bin die⸗ ſer großen Stadt müde, Jean, und überdies rufen mich Geſchäfte dorthin. Nun wollen wir als gute Kaufleute berechnen, wie viel ich Dir ſchuldig bin.“
„Nein, Herr,“ antwortete Jean Charoſt,„ich bin durchaus in Eurer Schuld— ich meine nicht blos wegen Eurer Güte, ſondern auch hinſichtlich des Geldes. Ich glaube, ich habe bereits mehr von Euch erhalten, als Ihr mir zu geben ver⸗ ſprochen.“
„Mehr als feſtgeſetzt wurde, Jean,“ entgegnete


