Jacques Coeur,„aber nicht mehr, als gemeint war. Ich verſprach Deiner vortrefflichen Mutter, Dir jähr⸗ lich hundert Kronen zu geben, und außerdem noch mehr, nach Verhältniß Deiner Dienſte. Ich betrachte dies nur als eine Geſchäftsſache, Jean, und finde, daß ich in meinen Geſchäften mit Genua, die Du im letzten Jahre größtentheils allein geführt, von meinem angelegten Gelde einen Vortheil von ſechszehn Procent gehabt habe; von dem Geſchäft mit Amalfi, welches Du allein geführt, neunzehn Procent; von anderen Geſchäften ähnlicher Art, die ich und meine gewöhn⸗ lichen Gehülfen allein beſorgten, hatte ich dagegen nur durchſchnittlich funfzehn Procent. In allen Ge⸗ ſchäften, die Du beſorgt haſt, habe ich einen höheren Gewinn von drei bis vier Procent gehabt. Dieſer höhere Gewinn ſollte daher, nach meiner Anſicht von der Sache, zwiſchen uns Beiden gleich getheilt werden. Ich habe es genau berechnet, um uns Beiden Gerechtigkeit zu thun, und ich finde, daß, da der Geſchäftsverkehr in dieſem Jahre ziemlich groß geweſen iſt, ich Dir die Summe von zweitauſend ſiebenhundert und dreiund⸗ vierzig Kronen, zwei Livres und einem Denier ſchul⸗ dig bin. Hier habe ich die Rechnung aufgeſetzt, und ich denke, Du wirſt ſie richtig finden.“
Der arme Jean Charoſt war erſtaunt und über⸗ ſchüttet. Das geringe Gut, welches ſein Vater ihm hinterlaſſen hatte, war gerade hinreichend, um einen


