Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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Frankreich, der den Verdacht gegen mich hegte, als wiünſchte ich nicht ihr Wohl. Ich fürchte den Herzog von Burgund nicht ſo ſehr, um ihn von aller Macht und allem Anſehen in dieſem Reiche verbannen zu wollen. Aber ich wünſche nur, daß dieſes Anſehen ein Gegengewicht habe, damit ſeine Macht niemals gefährlich werden möge. Und nun ſagt mir, Jacques Coeur, ob meine Zwecke von der Art ſind, daß Ihr Euch in redlicher Abſicht weigern könnt, ſie zu unter⸗ ſtützen, indem Ihr Euch erinnert, daß ich jedes Be⸗ mühen angewendet habe, meinen Vetter von Burgund auf friedliche Weiſe zu bewegen, ſich mit einem geſetz⸗ lichen und harmloſen Antheile an dem Einfluſſe zu begnügen.

Ich ſtehe beſchämt vor Eurer Hoheit, entgeg⸗ nete Jacques Coeur.Wenn Eure Hoheit mir aber erlauben wollen, möchte ich Euch aufmerkſam machen, daß Andere vielleicht Mittel erdacht haben, um den glücklichen Zweck, den Ihr erſtrebt, zu erreichen, die vielleicht Eurer Aufmerkſamkeit entgangen ſind.

Nennt ſie nennt ſie, rief der Herzog von Orleans mit einiger Wärme.Bei der Königin des Himmels! ich denke, ich habe Alles angewendet, was ein ſterblicher Menſch nur erdenken konnte. Nennt ſie, mein guter Freund, fügte er in milderem Tone hinzu.