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ſie öffnen kann, iſt die Ueberzeugung. Um aber alle Allegorien bei Seite zu laſſen, ſage ich Eurer Hoheit offen heraus, wenn Ihr dieſe Summe zu Eurem eige⸗ nen Gebrauche von mir verlangtet, ſo würde die Zu⸗ neigung und Liebe zu Eurer Perſon mir gebieten,
Euch mein ganzes Vermögen zur Verfügung zu
ſtellen und zu ſagen: Nehmt, was Ihr wollt!— Wenn Ihr mir aber ſagt, und ich weiß, daß es Euer Zweck iſt, mit dieſem meinem Reichthume Krieg gegen dieſes Königreich zu führen, und das Land durch den Streit der Parteien zu verwüſten, ſo ſage ich Euch, daß ich keinen Schlüſſel habe, und daß es unmöglich iſt— ich ſage, es iſt mir bei meinen Ueberzeugungen unmöglich, Euch dieſes Geld zu ſolchen Zwecken zu geben.“
„Da ſehe man nur, wie dieſe guten Leute Dinge beurtheilen, die ſie nicht verſtehen und mit Gegen⸗ ſtänden verfahren, die über ihre Begriffe gehen!“ rief der Herzog von Orleans.„Hier, mein guter Freund, werft Ihr Euch zum Richter über meine Pläne, meine Vorſätze und ihre Erfolge auf; Ihr legt Zeugniß gegen mich ab und ſprecht zugleich das Arthxil aus.“
„Nein, Hoheit, nicht ſo,“ verſetzte Jacques Gaenr. „Ihr verlangt, daß ich etwas thun ſoll, was von mir ſelber abhängt, und mancher Mann würde ver⸗ ſchiedene Rückſichten zu Rathe ziehen, ehe er ja oder


