daß ich es habe, da Ihr mich durch Eure faſt un⸗ freundlichen Worte treibt, mächtiger Prinz, Euch zu ſagen, warum es unmöglich iſt. Ich würde gern in
reſpektvollem Schweigen meine Gründe für mich be⸗
halten haben; aber am Ende mögen dieſe Gründe beſſer für Euch ſein, als mein Gold.“
„Wahrhaftig! aber nicht ſo weſenhaft,“ verſetzte der Herzog von Orleans, indem er ſich lächelnd wieder niederſetzte und dann hinzufügte:„Heraus mit der Sprache! heraus mit der Sprache! denn wenn man das Eine nicht haben kann, muß man mit dem An⸗ dern zufrieden ſein; und ich weiß, daß Cure Gründe vortrefflich ſind, Maitre Jacques.“
„Geſetzt, Hoheit,“ entgegnete Jacques Coeur, „dieſer mein Reichthum befände ſich in feſt verſchloſ⸗ ſenen, eiſernen Kiſten, wovon ich den Schlüſſel ver⸗ loren?“
„Königin des Himmels! ſo laßt einen Schmied kommen und die Kiſten in Stücke zerſchlagen,“ ſagte der Herzog von Orleans lachend.
„So würde vielleicht Seine Hoheit von Burgund mit ihnen verfahren,“ verſetzte Jacques Coeur;„aber ich glaube, Ihr denkt anders, gnädigſter Herr. Aber ich muß Euch erklären, jene Kiſten— jene eiſernen Kiſten— ſind das Gewiſſen, die Schlöſſer ſind Pflicht und Unterthanentreue, und der einzige Schlüſſel, der
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