Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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daß der Schlaf eines Hundes nicht ſo tief iſt, wie

der Traum eines Metaphyſikers, und von Zeit zu Zeit erhob er ſeinen Kopf ein wenig von ſeinen ge⸗ kreuzten Pfoten und blickte zu den Beinen einer Per⸗ ſon auf, die an dem Tiſche ſaß.

Dieſe Beine um von einem ungewöhnlichen Ende eines Portraits anzufangen waren außer⸗ ordentlich ſchön und wohlgebildet, und gehörten offen⸗

bar einem jungen Manne in jugendlichem Alter an.

Sie hatten nicht die ſchwächliche und unſymmetriſche Geradheit eines Knaben, oder den übermäßig ſtarken baluſtradenartigen Umriß des rüſtigen Mannes vom mittleren Alter. Auch ſtrafte die übrige Figur ihre Verheißung nicht Lügen, denn es war in jeder Hin⸗ ſicht eine gute und ſchlank gebaute Geſtalt, mit Aus⸗ nahme der Schultern, welche breit und kräftig, und der Bruſt, welche weit und gewölbt war. Das Ge⸗ ſicht war gut, wenn auch nicht gerade ſchön zu nennen, und der Ausdruck offen und hell, doch mit einer ge⸗ wiſſen Miene der Entſchloſſenheit, welche gewöhnlich erſt die Erfahrung zahlreicherer Jahre liefert, als über jene junge und runzelloſe Stirn dahingegangen zu ſein ſchienen.

Die Kleidung des jungen Schreibers denn er war eifrig mit Schreiben beſchäftigt war an ſich einfach, wenn auch nicht ohne deutliche Spuren der Sorgfalt und Aufmerkſamkeit in Schnitt und