Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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eiſernen Leuchter an den Wänden beſtimmt waren, Wachskerzen oder Laternen darauf zu ſtellen.

Deer Fußboden war von Steinen und eine Bin⸗ ſenmatte in der Mitte des Zimmers ausgebreitet, wo ein Tiſch von nicht großem Umfange ſtand, der mit einem großen Haufen Papiere und einigen Büchern bedeckt war. Es hing keine Lampe an der Decke, keine Laterne oder Wachskerze warf ihr Licht von den Wänden her, wie ohne Zweifel in frühern Zeiten der Fall geweſen. Das hohe, zierlich ausgearbeitete Fen⸗ ſter ließ nicht einmal die Mondesſtrahlen durch den dichten Staub herein, womit die Scheiben bedeckt waren; und das einzige Licht im Zimmer ging von einer trüben Oellampe aus, die ohne Glas oder Schirm auf dem Tiſche ſtand.

Das ganze Mobiliar war alt und trocken und zeigte nicht den geringſten Schmuck, obgleich es aus ſtarkem Eichenholz beſtand. Kurz, es war ein un⸗ wohnliches, unbequem ausſehendes Zimmer, welches ein verfallenes Anſehen hatte, ohne aber einen male⸗ riſchen Eindruck zu machen.

Unter dem Tiſche lag ein großer, rauhhaariger Jagdhund, dem man aber auf grauſame Weiſe den Schwanz abgehackt hatte, was in Folge der damals in verſchiedenen Theilen Frankreichs herrſchenden Jagd⸗ geſetze ſehr häufig war. Er ſchien ſo feſt zu ſchla⸗ fen, wie ein Hund es nur kann; aber wir Alle wiſſen,

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