Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Gelegenbeiten, auf welche weder Wohlſtand noch die Befriedigung lange eingeſchränkter Neigungen einige Wir⸗ kung äußerten und Mr. Granty ſelbſt fand im Geſpräch mit einem Freund Urſache, ſich zu wundern, was zum Teufel Harry Wittingbam habe, denn er ſchiene nie⸗ mals zufrieden, obſchon er ſo viel Vermögen beſäße, als irgend ein Gentleman in der Grafſchaft.

Endlich gab Harry Wittingham ein großes Mahl und ſetzte daſſelbe, ohne Kenntniß von dem Zuſammen⸗ treffen zu haben, auf denſelben Tag an, an welchem Mary Clifford ihre Hand an Ned Hayward verſchenkte. Als er kurz vorher, ehe die Geſellſchaft zuſammenkam, erfuhr, daß dies der Fall war, ward er ſehr ärgerlich und aufgeregt, aber der Stolz erlaubte ihm nicht, das Mahl zu verſchieben, und ſeine Freunde verſammelten ſich zur beſtimmten Stunde. Sieben Perſonen erſchie⸗ nen pünktlich mit dem Schlag der Stunde und gingen kurz darauf in das Speiſezimmer hinab, wo Delikateſſen und ſelbſt Raritäten in Menge und die ausgewählteſten Weine, die man haben konnte, anzutreffen waren. Die Suppe war expreß von London bezogene Schildkröten⸗ ſuppe, aber Harry Wittingham ſelbſt koſtete ſie nicht. Er jedoch viel Fiſch, und forderte mehrere Gäſte auf, Wein zu trinken, obſchon es ſchien, als habe er beſchloſſen, ſich den Kopf kühl zu erhalten, denn er ver⸗ neigte ſich blos über ſein Glas und ſetzte es nieder. Mr. Granty, der ſeine alten Gewohnheiten wohl kannte, wunderte ſich über ſeine Enthaltſamkeit und hielt es gar nicht für recht, denn er war entſchloſſen, ſich auf Koſten von Mr. Harry Wittinghams Keller eine fidele Nacht