Stephen Gimlet, der jedes Wort, das ſie ſprach, mit der größten Aufmerkſamkeit angehört hatte,„wie war denn das, Mutter?“
„Ja,“ antwortete Wittwe Lamb den Kopf ſchüt⸗ telnd,„davon iſt nicht gut reden, wie man in jener Gegend ſagt, daher fragt mich weiter Nichts, Stephen, ſondern ſetzt Euch nieder und trinkt Euern Thee und geht dann Euern Geſchäften nach.“
Stephen Gimlet ſetzte ſich nieder und trank, obſchon nicht mit dem größten Vergnügen von der Welt, eine Taſſe von dem Getränke, welches ſie bereitet, er war aber immer noch ſehr gedankenvoll, denn es lag Etwas in Mr. Beauchamp, ſelbſt in der ernſten Traurigkeit ſeines gewöhnlichen Benehmens, was in einem Manne von
ganz eigenthümlich phantaſiereicher Gemüthsart ein ge⸗
wiſſes Intereſſe hervorrief, und er würde jetzt Viel darum gegeben haben, wenn er Alles erfahren hätte, was Mut⸗ ter Lamb erzählen konnte, aber nicht wollte. Er konnte es jedoch nicht über ſich gewinnen, ſie auszufragen; nach⸗ dem er daher ein großes Stück Schwarzbrod zu ſich ge⸗ nommen, ſtand er auf und band den einzigen Hund, der ihm noch geblieben war, los, um mit ihm die nächt⸗ liche Runde durch das Revier zu machen. Gerade in dieſem Augenblicke jedoch drückte Jemand an der Klinke der Hüttenthüre und pochte dann um Einlaß, und der Hund ſprang auf und laut bellend nach der Thůre zu.
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