Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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gerſohn fuhr etwas eifrig fort:Dann bin ich aber uͤberzeugt, Ihr wißt nichts Unrechtes von ihm.

Nein, Stephen, nein, ſagte ſie,etwas Unrech⸗ tes weiß ich nicht von ihm! Ich ſah ihn als jungen Burſchen und habe ihn ſeitdem nicht wieder geſehen, aber ich habe ihn nicht vergeſſen, denn er kam in mein Haus was man in Schottland das Trauerhaus nennt an dem Morgen deſſelben Tages, der der ſchwerſte ſei⸗ nes Lebens ward, und er war damals, wie ich ſchon geſagt habe, noch ein junges, luſtiges Bürſchchen und er ſah meinen armen Jungen, der damals ein kleiner Kerl von vier Jahren war und den alle Leute dort wegen ſeines Ungluͤcks zu verſpotten pflegten, aber dieſer junge Herr nahm ihn auf die Knie und klopfte ihn auf den Kopf und war freundlich mit ihm und ſagte, er wäre ein geſcheidter Junge und ſchenkte ihm ein paar Schil⸗ linge, damit er ſich eine kleine Flöte kaufen ſolle, weil der arme Junge ſchon damals ganz verſeſſen auf die Muſik war und ſo ſchön pfeifen konnte, daß es Einem ordentlich zu Herzen ging, wenn man ſolche ſchöne Töne aus einem ſo gebrechlichen Körper kommen hörte. Der gute Herr hat ſeit jener Zeit wohl ſchwerlich jemals wie⸗ der an mich oder die Meinigen gedacht, aber ich habe oft an ihn gedacht, und wenn's ein Mal paßt, werde ich ihn doch anreden und nach Etwas fragen. Der ſchwerſte Tag in ſeinem Leben, wiederholte