Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Pferd des Fliehenden etwas angegriffen und die erſten hundert Schritt etwa kam Capitain Hayward ihm etwas näher, bald aber benutzte er ſeine ganze Kenntniß des Terrains, jeder Teich, jeder Rand, jeder Tümpel ver⸗ ſchaffte ihm einigen Vortheil, und als ſie nach etwa zehn Minuten ſich den Anpflanzungen an der Grenze des Moors näherten, war der Fliehende von ſeinen Verfolgern beträchtlich weiter entfernt, als da das Wettrennen begann. Endlich verſchwand er da, wo der Weg unter Bäume und Zäune hineinführte und jede fernere Jagd wenig zu verſprechen ſchien. Ned Hay⸗ ward beſaß jedoch eine grimmige Ausdauer, er hatte einen außerordentlich großen Widerwillen, ſich in irgend einer Sache getäuſcht zu ſehen, und ritt daher ohne einen Zügel anzuziehen, immer darauf los und dachte:„In dieſer belebten Gegend werde ich ſicherlich Jemandem be⸗ gegnen, an dem er vorbrigekommen iſt und der mir Aufſchluß über ihn geben kann.“

Es war jedoch ein wunderbar einſamer, dünnbe⸗ völkerter Diſtrict, der auf der andern Seite des Moors von Tarningham lag. Auch ging man in dieſem Theile der Welt zeitig zu Bette und eine volle Meile weit, die lange Allee hinauf, begegnete Ned Hahward nicht eine lebende Seele. Am Ende dieſer Strecke theilte ſich der Weg in drei, und nach ächter Weiſe eines fahrenden Ritters warf der junge Herr ſeinem Pferde den Zügel