Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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meinen Schlüſſel heraus, öffnete die Thüre und wir gingen hinein. Das Herz klopfte mir ein wenig, als wir die Treppe hinaufſtiegen, aber entſchloſſen, keinen Mangel an Muth zu verrathen, ſchloß ich kühn die Zimmerthüre auf und öffnete. Der Anblick, der ſich mir darbot, bewog mich, gleich an der Schwelle ſtehen zu bleiben, denn auf meinem Bette, wo ich gelegen haben würde, lag die ganze Decke von dieſem Theile des Zim⸗ mers, Engelbeine, Cherubimflügel, Blumenkörbe und Al⸗ les, und die Wucht, mit der die ſchweren Maſſen herab⸗ geſtürzt waren, war ſo groß geweſen, daß ſie die ſehr dauerhafte Bettſtelle zerſchmettert hatte. Da ich nicht glaube, daß mein Kopf aus feſteren Stoffen beſteht, ſo iſt es wahrſcheinlich, daß ich eben ſo gut zerſchmettert worden wäre als das Bett, und ich danke Gott noch jetzt, daß er mich damals behütete. Alles was mein guter al⸗ ter Freund darüber ſagte, war:Sehr glücklich weg⸗ gekommen! Hättet Ihr geſtern Abend in dieſem Bette geſchlafen, ſo wäret Ihr heute todt. Obſchon Doctor der Philoſophie, wagte er doch nicht, Vermuthungen über die ſonderbare Erſcheinung anzuſtellen, die ich die Nacht zuvor geſehen, ſondern lud mich ein, meine Woh⸗ nung in ſeinem Hauſe zu nehmen, bis mein Zimmer hergeſtellt ſei, und erwähnte niemals das Erſcheinen mei⸗ nes Doppelgängers wieder. Ich habe blos hinzuzufügen, daß ich von dieſer Zeit an bis auf den heutigen Tag,