Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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gen und ſie ihn unter keiner Bedingung aufwecken dürfe, und da ich entſchloſſen war, nicht nach Hauſe zu geber und doch auch nicht Luſt hatte, die ganze Nacht hindurch auf den Straßen von Hamburg herumzulaufen, ſo über⸗ redete ich das Mädchen, wiewohl mit Mühe, mich in dem Salon ſitzen zu laſſen, bis ich am Morgen mit Herrn S. ſprechen könne. Ich will Euch nicht mit der Beſchreibung der Art aufhalten, auf welche ich dieſe Nacht hinbrachte; als aber mein Freund am nächſten Morgen eintrat, erzählte ich ihm Alles, was vorgefallen

war, und entſchuldigte mich vielmals für die Freiheit,

die ich mir genommen hatte. Er hörte mich ernſt an

und ſeine erſte Frage war ſehr natürlich die, ob ich

auch wirklch ſtracks nach Hauſe gegangen wäre, ohne in einem der Häuſer einzukehren, wo ſtarke Getränke ver⸗ kauft wurden. Ich verſicherte ihm feierlich, daß nichts über meine Lippen gekommen ſei, als die Taſſe Kaffee, die ich in ſeinem Hauſe getrunken.

Das Mädchen wird es beſtätigen, ſagte ich,daß ich nicht über drei Viertelſtunden fort war, als ich wie⸗ derkam..

Na, mein junger Freund, entgegnete er,ich glaube Euch vollkommen; es paſſiren uns im Leben zu⸗ weilen ſeltſame Dinge und dies ſcheint eins zu ſein. Je⸗

doch wir wollen etwas frühſtücken und dann gehen und

nachforſchen.