Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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erreichte. Fort ſchoß ich daher durch das ſchmale Gäß⸗ chen hinab wie der Blitz, als ich aber an die Ecke kam, wo ſich der Material⸗Laden befand, da erreichte mein Entſetzen den höchſten Gipfel, als ich dieſelbe Geſtalt ſchon an den geſchloſſenen Fenſtern der Eiſenwaarenhand⸗ lung vorüber gehen ſah, und ich blieb ſtehen, während mir das Herz klopfte, als wenn es mir die Rippen zer⸗ ſprengen wollte. Mit faſt aus dem Kopfe heraustretenden Augen und indem ich das Licht der Laterne in gerader Richtung auf die Geſtalt fallen ließ, ſchauete ich nach ihr hin und ſah, wie ſie ganz gelaſſen nach meiner Thüre ging, ſtillſtand, ſich nach dem Hauſe herumdre⸗ hete, die rechte Hand in die Taſche ſteckte und den Schlüſſel zu ſuchen ſchien. Der Schlüſſel kam zum Vor⸗ ſchein, die Geſtalt bückte ſich gerade wie ich es gemacht haben würde, nachdem ſie ein wenig nach dem Schlüſſel⸗ loch geſucht, die Thüre öffnete ſich, die Geſtalt ging hin⸗ ein und die Thüre ſchloß ſich augenblicklich wieder. Wenn Ihr mir die ganze Welt geſchenkt hättet, ſo hätte ich mich doch nicht entſchließen können, der ge⸗ heimnißvollen Geſtalt zu folgen, und ich rannte faſt wie ein Wahnſinniger nach dem Hauſe des Herrn S. zurück, in der Abſicht ihm zu ſagen, was ich geſehen. Auf mein Klingeln erſchien das Hausmädchen ſehr bald, welche mein wildes, verſtörtes Geſicht mit Ueberraſchung betrachtete. Sie ſagte mir jedoch, daß der alte Herr zu Bette gegan⸗